IHR RECHT IN GUTEN HÄNDEN

Letīs have some fun -
letīs discuss in ausländisch

Do you speak english ?

Im heutigen Geschäftsleben gehört es schon zum normalen Gebaren, Verhandlungen auf Englisch zu führen. Dies ist eine Folge der immer weiter zunehmenden Globalisierung der Geschäftskontakte sowie der ausländischen Beteiligungen an inländischen Gesellschaften. Schon aufgrund des typisch deutschen Akzentes allein bei der Aussprache des "the", welches oftmals in einem schrecklich klingenden "ssssee" endet, sind Mitleid und manch Schmunzeln der Gesprächspartner uns Deutschen gewiß. Hiermit stehen wir aber zum Glück nicht allein in der Welt. Es sei hierfür eine multinationale Verhandlung unter Beteiligung von Franzosen, Deutschen und Japanern angeraten. Auch ein Schweizer kann seinen Beitrag durch willkürliches und oftmals verwirrendes Einbringen eines "oder" in seinen englischen Redefluß leisten. Daß in einem solch ausgewählten Kreise Verhandlungspartner mit Muttersprache Englisch ernst bleiben können, verdient deren Respekt. Wären die zu verhandelnden Themen nicht von oftmals so ernster Bedeutung, könnte man diesen Runden einen hohen Unterhaltungswert abgewinnen.

Aber nicht die Aussprache allein führt oftmals zu Freudensausbrüchen. Auch die häufig unterschätze oder sogar völlig fehleingeschätzte Bedeutung einzelner Worte kann zu unerwarteten Reaktionen auf der Gegenseite führen. Wie schief man liegen kann, sollen nachfolgende Beispiele zeigen:

Ein deutscher Teilnehmer einer Besprechung in Amerika stellte fest, dass er der einzige Mann in der Runde war. Zur Auflockerung der Atmosphäre brachte er den gutgemeinten Beitrag:

"As I see it, I am the cock in the Basket."

Dies führte zum betretenen Schweigen in der Gruppe. Übersetzt hatte er nämlich "Ich bin der Penis im Korb" in die Damenrunde geworfen. Sprichwörter sollte man möglichst nicht wörtlich übersetzen.

Auch Amerikaner und Briten verstehen sich nicht immer. So begrüßte der Brite seine amerikanischen Kollegen mit den gutgemeinten Worten:

"Itīs nice to see so many homely faces here today."

Dies führte nicht zu Begeisterungsstürmen. Im Britischen heißt homely soviel wie "warm und gemütlich". Die Amerikaner verstehen hingegen darunter "schlicht und unattraktiv".

Auch umgekehrt haben Ausländer manchmal Probleme mit der deutschen Sprache. So hatte ein Amerikaner gerade gelernt, daß "Glück haben" und "Schwein haben" gleichbedeutend sind. Als jener nun auf einem Abschiedsball von seinem deutschen Partner gefragt wurde:

"Wollen Sie nicht einmal mit meiner Frau tanzen?"

antwortete der Amerikaner locker:

"Danke, das Schwein habe ich schon gehabt."

Fazit: Es gibt viel zu Lachen, letīs talk ausländisch.